Vitamin D in Aqua

Anleitung: Vitamin D von Heidi Kirrmaier

Garn: Holst Titicaca, doppelfädig

Nadelstärke: 3

Oberteilraglan und Body:

  • Angeschlagene Mascheneinteilung: Vorderteil: 2   Ärmel: 10   Rückenteil: 36
  • Mascheneinteilung nach Raglanschräge:  77 Runden →   Vorderteil: 70   Ärmel: 86   Rückenteil: 132
  • zusätzliche Unterarmmaschen: 22 Maschen → 176 Maschen fürs Hauptteil zwischen den Maschenmarkierern
  • Parts der verkürzte Reihen (über 4 Reihen)  je 10 mal gearbeitet
  • Maschenanzahl der Vorderteile nach den verkürzten Reihen: 98 Maschen
  • Lochmusterchart der unteren Kante um drei Rapporte verlängert → 62 cm Rückenlänge
  • Besuch vonRollrand undKlappbündchen, deshalb dasRibbelmonster auch gleich eingeladen:
    • Vor Krausrechts jede 10. und 11. Masche zusammengestrickt
    • Rückkehrversuche von Rollrand und Klappbündchen mit dem bösen Bügeleisen vereitelt

Ärmel:

  • 108 Maschen (inkl. 22 Unterarmmaschen), nach 3 cm (12 Runden) und folgend jede 6. Runde
    • k2, k2 tog, k to 4 sts before end, ssk, k2. als Maschenabnahme für die Ärmelschrägung
    • bis 66 Maschen erreicht sind, bzw. 43 cm

Verbrauch: 330 g

Für dieses Garn musste es ein Cardigan sein. Als Pullover einfädig schon einmal angestrickt, stellte ich für mich fest, dass das ohne zusätzlichen Kontrast weder meine Farbe ist, noch die gewählte Anleitung zu meinem Stil passt. Deshalb die Idee das Garn zweifädig dichter zu verstricken. Bei dem hohen Kuschelfaktor vom Alpaka wird das mit Nadelstärke 3 ein richtig warmes, aber dünnes Jäckchen.
Ich mag die Cardigans ohne Knöpfe. Sie tragen sich figurgefällig, prima kombinierbar, machen schöne Farbkontraste zu Shirt oder Bluse und sind gegenüber Pullovern leichter mal auszuziehen.

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weitere Möglichkeiten zum Verhindern des Aufrollens:

  • nach innen gelegter, dadurch unsichtbarer doppelt gestrickter Rand (den dann festnähen)
  • angestrickter I-Cord
  • bzw. eine Kombination aus beidem

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Elfen im Sonnentau

Die Theodora war nicht meins. Lag ungetragen im Schrank und zum Verschenken fand sich auch niemand geeignetes. Warum solch schönes Garn dann verschwenden? Ribbeln zu müssen tut mir nicht weh. Die Freude am endgültigen Strickstück wiegt tausendmal mehr.

Anleitung: Sonnentau von Lea Viktoria

Garn: 200 g Elfenwolle 50% Merino/ 50% Seide “Dünensonne” (geribbelte “Theodora”)

Nadelstärke: 2,75

Hinweis in der Anleitung:

…Soll das Tuch wesentlich breiter werden, können die Abnahmen, die vor dem Beginn der Kante jede 2. Reihe gearbeitet werden, auch nur jede 4. Reihe gestrickt oder ganz weggelassen werden….

Abnahmen in jeder 4. Reihe gemacht, jede 6. hätte es wahrscheinlich auch getan.

Auch für die Tau- Fransen eine Masche mehr aufgestrickt als in der Anleitung angegeben (größte Franse: zu den drei Maschen auf der Nadel noch 13 Maschen aufgestrickt)

Sonnentau

15% (hier mit Sicherheitsmenge 35 g) für die Kante zurückbehalten; hat gut gepasst.

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Idee: Wohin mit dem Gestrick?

In den letzten zwei Jahren habe ich ja allerhand gestrickt und bis ich meinen eigenen Stil gefunden habe, habe ich rumprobiert und werde bestimmt noch einiges probieren, was ich selbst nicht tragen werde.
Den Drang, die Projekte unbedingt wieder zu Geld machen zu müssen verspüre ich nicht. Auf Märkte und Basare gehen, Etsy und Dawanda mein Geld in den Rachen werfen; das möchte ich alles nicht.
Mich stört es nicht, wenn es liegen bleibt, bis sich mal wieder jemand findet, dem ich etwas verschenke.
Mich ärgert nicht der Wert des Garns, welches ich in die Projekte gesteckt habe. Ist die Wolle extrem wertvoll, ribbele ich eh wieder auf. Stricken tue ich, weil es mir innere Ruhe gibt.

  • Geh ich zum Yogakurs, nehme ich ja auch nichts Materielles für meine Kursgebühren wieder mit.
  • Kaufe ich für gutes Geld ein Buch, steht es nach dem Lesen auch nur noch in meinem Bücherschrank.
  • Gelesene, teuer gekaufte Zeitschriften landen unter Umständen im Altpapier.
  • Ertränke ich meinen Kummer in Alkohol, so ist auch der teuer und gluckgluck- weg.
  • Ebenso wie Frustessen- rein und weg- und dann sogar noch auf den Hüften.

Da stricke ich doch lieber.
Jetzt habe ich mir gedacht, weil ich für fast jedes Stück einen Blogeintrag habe, könnte ich die betroffenen Teile/Artikel kennzeichnen, eine Kategorie erstellen und wenn es jemand haben mag, gegen eine vereinbarte oder festgelegte Spende abgeben.
Das evtl. eingenommene Geld würde an einen mir persönlich am Herzen liegenden örtlichen gemeinnützigen Verein gehen.

Es ist ein sehr kleiner Verein, der mit seinen eingenommenen Spendengeldern Einrichtungen, wie z.B. das Hospiz, andere örtliche Institutionen, sowie alle aus dem Umkreis, die Hilfe anfordern, unterstützt. Und wenn z. B. jemand dabei ist, der direkten Kontakt zu einem Projekt in Afrika/Asien oder sonstewo hat und die Idee vorstellt, dann wird das ebenso berücksichtigt. Gerade diese Verteilung mit breitem Spektrum aber doch persönlichem Bezug gefällt mir daran so gut.

Der Großteil der Spenden wird über einen Wohltätigkeitslauf, der Brocken Challenge (80 km Laufen im Februar von Göttingen zum Brocken) erworben.

Mit viel Resonanz rechne ich nicht, es ist einfach ein Angebot. Punktum.

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