Lottchens Fortschritte

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Nach dem Anstrick vom 30.08. geht es bei uns beiden flott voran.

 

1. Anprobe:

  • am 06.09.
  • nach 15 Sternchenrapporten

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2. Anprobe:

  • am 14.09.
  • nach 25 Sternchenrapporten
  • 42 cm “Tiefe”, 115 cm Länge (Moni)
  • noch 230 g Garn der 300 g übrig! (Moni)

 

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Servus, YOGA!

Yoga ist derzeit gar nicht so meins. Keine innere Ruhe. Die Gedanken schweiften ständig weg. “…und wann ist endlich Ende…”

Allerdings habe ich gemerkt, dass mir das auf Dauer nicht gut tut. Klettern ist für den Kopf zwar besser, es fehlen mir aber nun prompt die Rumpfstabilitäts- und Gleichgewichtsübungen. So viel und gut klettere ich noch nicht, um das über das Klettertraining zu erreichen, obwohl ideal dafür (Stichwort therapeutisches Klettern).
Nix mehr mit stabiler Mitte. Ganz klar gemerkt, als mir auf unserer Gletscher- und Hochtour das Aufrichten nach Kletterpassagen auf den schmalen Graten schwer fiel.

Dieser Artikel “Yoga, Tai Chi,… und Strukturelle Integration” von http://www.dr-walser.ch

spricht mir gerade aus der Seele:

…Wenn man bei den östlichen Bewegungs- und Kampfformen etwas Grundsätzliches bemängeln will, dann vielleicht der fehlende Bezug zum Alltag, zu unserer alltäglichen Bewegung und Haltung….

Also doch Airex- Kissen, MFT- Balance- Board, und Dynair- Ballkissen (Elefantenklo) nicht nur abstauben sondern auch benutzen. Einbeinige Kniebeugen… Propriozeptorisches Training.
Ein bisschen Pilates?

Trotzdem, mir fehlt die Mobilisation des Nervensystems. Hier sehr schön erklärt. Dies lässt sich jedoch nicht autodidaktisch trainieren, da sehr spezifisch auf die eigenen Dysbalancen abzielend. Als Stichwort hinterlasse ich nur mal die Begriffe ‘slider’ und ‘tensioner’. Ein paar Videos, um sich eine Vorstellung davon machen zu können gibt es dazu hier.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Ganzheitlichkeit des Yoga diese Mobilisation ermöglicht. Ich mag nur gerade nicht.
Wenn’s klemmt, dann verlasse ich mich derzeit doch lieber auf die magischen Hände meines Physiotherpeuten (Manuelle und Viszerale Therapie).

Über den genannten Artikel und dessen Links kommt man zu dieser harmonischen Übungsabfolge: Flight of the Eagle
(auch in meiner Videosammlung)

Eine schöne Yoga- Turnerei hätte ich noch:

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©Martin Schmitz, ein Blogger- Freund, via Facebook bei Planten un Blomen, Hamburg

 

So, und das war es erst einmal zum Thema “YOGA”!

 

 

 

 

 

Berlin- Mitte

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 Über die Ravelry- Gruppe von Yarn over Berlin bin ich wieder an einen Teststrick gekommen. Ein geometrisches Tuch aus Malabrigo Socks, meinem Merino- Lieblingsgarn, welches ich immer im Vorrat habe. Das Tuch soll locker verstrickt sein, laut Anleitung mit … Weiterlesen

Zäh wie UHU

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Dass der Überlack “Essie to go” schnell zu dickflüssig wird, sprich zäh wie UHU- flinke Flasche, habe ich schon öfter lesen müssen. Nun ist es mir selber auch passiert.

Heute ist ein guter Nagellack- Tag, wo ich eine ruhige Hand habe und kaum daneben pinsele, und dann so etwas:

Den “Essie to go” drüber streichen wollend, ist der nun zu dickflüssig und macht der Streifen und Hügel! Welch Ärger! Lack vom großen Zeh wieder runter und neu lackiert.

P2- Lackverdünner, wie in einigen Blogs empfohlen, habe ich nicht.

In Chemie und Laborarbeit beruflich schaffend, habe ich deshalb gleich auf die Inhaltsstoffe des Lackverdünners geschaut:

ETHYL ACETATE, BUTYL ACETATE, ISOPROPYL ALCOHOL

Mehr nicht? Gnaz gebräuchliche Lösungsmittel, in jedem Nagellack und Nagellackentferner enthalten.

Ein bisschen Ethylacetat und Isopropylalkohol habe ich immer daheim, denn damit lässt sich z. B. wunderbar hartnäckiger Kleber von Preisetiketten entfernen. Isopropylalkohol (= Isopropanol) ist übrigens auch in jedem Fensterreiniger, den Profis verwenden, enthalten.

Meine Lösung für’s Problem:

  1.  Ethylacetat und Isopropylalkohol im Verhältnis 50:50 mischen
  2.  die Flüssigkeit in eine Einmalspritze aufziehen
  3. ca. 2,5  bis 3 ml in den Lack eintropfen lassen
  4. gut schütteln und die entstanden Luftblasen wieder absetzen lassen
  5. fertig ist ein wieder brauchbarer “Essie to go”

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Pinselei für die Augen

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Ein neuer Schickimicki- Mädchenpost.

In Sachen Nagellack kaum Neues, da die Lacke von Marc Jacobs in Deutschland weiterhin noch nicht erhältlich sind und ich meine Lack- Daisy noch nicht fangen konnte.
Von ANNY – LED gibt es einen neuen für mich: „Save The Last Dance“ . Absolut meine Farbe und der Sommerhit für meine Füße!

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Mein Fokus der letzten Monate in Sachen Internetrecherchen für Mädchenkrams lag eher auf diesem Thema:

  • Wie bekomme ich meine Augen wieder strahlend? Und dies, ohne dass sie angemalt ausschauen!
  • Augenmakeup, welches frau nicht wirklich sieht, was nicht gleich verwischt und was frau tagsüber nicht nachpinseln muss!
  • Augen- Makeup bei Schlupflidern und für Brillenträgerinnen bei Weitsichtigkeit

Die letzten zwei Jahre haben Spuren hinterlassen. Bis dahin war ich immer ein wenig stolz auf meine recht dunklen, lebendigen Augen mit langen dichten Wimpern, ein Blickfang bei straßenköterblonder, heute sagt man vornehm aschblonder Unscheinbarkeit. Wimperntusche brauchte ich nie. Evtl. ein wenig Kajal, wenn ich mal Laune auf etwas Farbe hatte. Das war‘s.

Nun sind die Wimpern ausgedünnt, das Strahlen müde geworden.

Erste Tat, schon im letzten Jahr, war der Kauf von Wimperntusche!

Nichts unnatürlich verlängerndes, was eh nur Fliegenbeine produziert, sondern eine, die einfach nur ein bisschen auffrischt. Die Douglasie empfahl mir daraufhin die Lash Power von Clinique, mit der ich auch jetzt noch total zufrieden bin.
Und Achtung alterssichtige Brillenträgerinnen!: Jedes Fliegenbein wird gnadenlos von der Brille vergrößert!

Nun mag ich ja gerne alles im Nude- Look. Von früheren Makeup- Verfehlungen aus Jungmädchenzeiten weiß ich noch gut, dass aller Lidschatten in rosa und mauve Tönen bei mir nur grusig ausschaute. Augen wie dreiTagedurchgefeiert.

Mittlerweile weiß ich ja nun etwas mehr über Farbtypen und weiß zumindest, welche Farben mir nicht stehen. Gibt es in Sachen Farbberatung auch Empfehlungen für das Makeup von Sommertypen?

Ja, die gibt es. Z.B. hier.  So weiß ich nun, dass Lidschatten mit Glitzer nie gepasst haben und nie passen werden. Schade, denn die Naked- Paletten von Urban Decay hätten mir schon mal gut gefallen, sind aber leider nicht nur matt (Palette Basics wäre da einzig sinnvoll). Oder, dass braune Wimperntusche und brauner Kajal nicht zu meinem Typ passen, schwarz jedoch oftmals zu hart erscheinen kann. Bei Schlupflidern ist Lidschatten eh ein schwieriges Unterfangen und wird nur dezent verwendet. Hilfreich dazu finde ich diese Tipps hier. Solche Tricks, wie z.B. den Innenwinkel der Augen zu betonen sind mir sogar gänzlich neu.

Beim Durchschauen von Beauty- Blogs und – Videos fällt mir auf, dass Nudeton- Lidschatten verwendet werden, ohne dass das fahl und müde ausschaut. Wie machen die Profis wie z. B. Lisa Eldridge das?

Erst einmal dürfen für mich beim Lidschatten, genau wie beim Nagellack, die Beigetöne nicht gelbstichig sein. Und es wirkt nur richtig gut, wenn Wimperntusche und Eyeliner dazugenommen werden.

Soll ich? Soll ich nicht?

Brauche ich? Brauche ich nicht?

Und wenn, welchen?

Anforderungen:

  • Soll sich nicht so leicht in der Lidfalte festsetzen!
  • Kein Glitzer!

Was für eine Wissenschaft! Himmelhilf! Es gibt den klassischen pudrigen, jedoch auch schöne cremige.
Braucht es wirklich extra eine Base? Von welcher Marke soll ich kaufen?

Das führt dann gleich zur nächsten Wissenschaft: Welchen Pinsel möchte ich mir dazu gönnen?

Ich weiß nicht, wieviele Blogeinträge und Forenbeiträge (selbst bei den Wollmeisen gibt es Beauties! Toll!) ich still mitgelesen habe. Es waren viele, bis ich mich dann selber überzeugt habe, dass ich da etwas von probieren muss! ;-)

Ausschlaggebend war dann das Review von Shades of Nature.

Für den ersten zarten Versuch habe ich mir also gegönnt:

MAC “Painterly” und dazu ein feines Pinselchen # 217 von MAC!

Hübsch! Sehr hübsch! Ich darf mich anpinseln, ohne dass man das sieht! Wieso ich das dann eigentlich tun möchte, wenn man es eh nicht sieht? Fragt mich nicht, so ticken Frauen nun mal!

Überzeugt, dass die Augen nun strahlender ausschauen, bin ich jedoch noch nicht. Immerhin war es schon mal kein Fehlkauf, aber da fehlt noch etwas.

Kajal? Habe ich ab und an ja gerne mal verwendet. Dunkelgrau, fast schwarz ist sogar noch in meinem Besitz. Sogar ein recht guter von Dr. Hauschka. Wie bisher auf’s Unterlid verwendet, schaut das aber eher angemalt aus. Gefällt mir nicht. Erst recht nicht mit Brille.

Also wieder ein bisschen recherchiert. AAAhhh! Das Oberlid sollte auch dunkel betont werden. Eyeliner ist vielleicht, sofern nicht brutal krass, besser.

Oh je, wie soll das mir als ungeübte Tuscherin gelingen?

Mutig male ich also mit meinem Kajal. Gelingt, ist aber nicht das Gelbe vom Ei. Viel zu mühsam für ein tägliches Unterfangen. Mal malt das Teil, mal nicht. Es dauert ewig, bis ich eine schöne durchgehende weiche Linie geschaffen habe.
Glück dabei: Solch “blödes” extrem auffälliges Schwänzchen möchte ich gar nicht, folglich brauche ich die Lektion Eyeliner für Fortgeschrittene nicht zu lernen.

Was mich aber freut ist das Ergebnis. Das verlorengegangene dunkle Lebendige am Auge ist wieder ein bisschen eingefangen. Schön! Noch akzentuierter gestalten lässt sich das ganze Werk noch, wenn ich mich denn traue, eine weitere dunklere Farbe dazuzunehmen (Stichwort Banane). Das ist mir derzeit aber noch zu viel Farbe und so ungewohnt, dass ich mich verkleidet fühle. Für Anregungen dazu bin ich jedoch immer dankbar.

Täglich zur Arbeit werde ich die Pinselei nicht veranstalten. Aber allein das Gefühl, dass für die Tage, wo ich unter Leute gehe, ein bisschen Strahlen eingefangen werden kann, finde ich toll!

Nächster Akt:

Frau möchte einen Eyeliner!

Anforderung:

  • Handhabbar für Beauty- Dummies!
  • weiche, aber differenzierte Linie!
  • Kein schwarz, lieber dunkelgrau/anthrazit

Auch hier gibt es wieder allerhand Texturen und Auswahl. Und wieder die Qual der Wahl für den passenden Pinsel.

Wobei mir die Recherchen zur Pinselwissenschaft besonders viel Spaß gemacht haben. Ich habe eindeutig das Gen für ein Faible für schöne Pinsel! War schon früher so, als ich gern Aquarelle gemalt habe. Diese Weichheit zum Hautstreicheln und dieses angehauchte Luxuriöse…

Entschieden habe ich mich für ein Bobby Brown Long Wear Gel- Eyeliner in Granite und ein MAC 209er Pinsel.

Eindeutig kein Fehlkauf! Und umgehen kann ich damit auch!

 

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MoMo

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 Ich bin gar kein Rüschentyp! … Aber manchmal ziehen sich die Gegensätze tatsächlich magisch an. Und ‘Gefussel überall’ mag ich auch nicht, wenn ich mein Gestricktes trage! … So war klar, dass ich, wenn ich “das” stricken möchte, mir … Weiterlesen

Was macht eigentlich Ella Blue?

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 Ella Blue hat einen Ärmel bekommen. Nachdem der vorherige Ärmelanfang dem Ribbelmonster geopfert wurde, da zu eng, sind bei diesem Teilstück die Nadeln nur so geflogen. Jetzt werde ich erst einmal am Korpus weiterstricken. 

Waterkant Socks in Waldfarben

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 Das lädt ein zum  Muster: Waterkant Socks Garn: Artesano Hummingbird 4ply 100% Superfine Alpaca Farbe Pheasant fairAlpaka Baby Alpakawolle Verde (SOCKS) Nadelstärke 2,25 Bündchen: 64 Maschen im Anschlag Doppelbündchen über 16 Runden 1.-7.Rd.: glatt rechts 8.Rd.: links 9.-15.Rd.: … Weiterlesen

Cavalcade und Clubs

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 Die Strickclub-Grundidee kenne ich schon aus Kindheitserinnerungen an Omis Junghans-, Fischerwolle- Bestellzeiten. Dem damit vermittelten Gemeinschaftsgefühl (ja, ich weiß, Psychologie und Werbung, Begierde wecken, Überraschungsei- Phänomen!) erliege ich zurzeit auch sehr gerne. Ist gerade so eine Laune konträr zu … Weiterlesen