Schöne Designs, schöne Schriften…

… mein Ding. Ich gestehe: Ich habe schon manch Artikel wegen der schicken Dose allein gekauft. Parfumflacons wegzuwerfen fällt mir megaschwer. Ich gestalte gern meine Blogs um. und, und, und…

Sommer, Ernten, Einkochen, Saften… meines Mannes Ding.

Nun hat mich mein Mann beauftragt, für die kommende Erntesaison schöne Etiketten zu machen. Einfach so, mit Klebestreifen versorgt und beschriftet oder gar namenlos, das soll nicht mehr sein. Ausschlaggebend war hier übrigens das Probierpaket von der Fattoria la Vialla. Den Katalog zu blättern war schon Entzücken pur für mich, aber dass ich damit noch meinen Mann anstecken konnte. :-D
Bei der Fattoria bestellen wird jedenfalls Freude pur! Haben mir Freunde schon prophezeit.

Nun bin ich selbst nicht so kreativ. Da sollte doch das große I-Netz ausreichend Anregung liefern können. Was ich aber dann so auf den Seiten von Südzucker, Dr. Oetker und co. gefunden habe, hat mich nicht gerade begeistern können. :-( Also doch die eigene kreative Hirnhäfte anstrengen. Wiederablösbare Etiketten sind schnell bestellt und geliefert.

Schöne Schriften habe ich mittlerweile einige gesammelt. Schreibschriften haben es mir besonders angetan.
Bildersuche. Ich mag sowohl klare, moderne Designs als auch klassisches, wie z.B. Farblithografien und botanische Zeichnungen.

Rhabarbersaft und Johannisbeeren (gefroren vom letzten Jahr) sind frisch entsaftet, stehen in schicken Weck-Saftflaschen bereit und tragen nun, kreativ auf Eilkommando, diese Etiketten: Gefallen mir aber schon einmal besser als profanes “Hausfrauen- Karo”. Die Schrift heißt übrigens Daisy Script. ;-)

Ich habe nochmals intensiver gesucht und habe dann Designer wie Lia Griffith, Anita Gadzinska, Catherine, sowie einige mehr gefunden, die wundervolle Ideen für allerlei Etiketten, Karten etc. umgesetzt haben. Weihnachten, Ostern, Halloween, Thanksgiving, Lebensmittel, Sirups, Kräuter, Marmeladen…
Über die Seite von blog.worldlabel.com/ sind sie zu finden. Wer da nichts findet…

Nachtrag: Eine ganz besondere Bildersammlung habe ich hier gefunden. Unbeschreiblich, was Patricia m/pillpat alles gesammelt hat. Auch ihre anderen Blogs verdienen Beachtung.

 

knahaduzi

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“knahaduzi”- knallhartdurchziehen!

Derzeit bin ich mal wieder so schräg drauf, dass ich meine, dass ich meine Schätze noch hüten sollte und doch erst die Altlasten aufstricken sollte.

Angefangen hat es mit den zwei ungeliebten Knäuel Sockenwolle aus Baumwoll/Elastic- Mix, an denen ich mich noch austobe.
Selbst das Industrielace von Lana Grossa wird gerade einer dem Garn gerechten Bestimmung als Tuch verarbeitet.
Auch noch hergeholt habe ich das Leinengarn vom letzten Jahr, aber das ist wieder eine längere Geschichte für später.

Daneben habe ich die Ribbelwolle vom Mytilus hergekramt. Ich mag die Garne von Geilsk eigentlich schon, aber die Haptik von Baumwolle ist einfach nicht so meins. Das Garn ist jedenfalls traumhaft weich und verstrickt sich schön.
Mit einem schlichten Muster kann ich mir die Bomuld og Uld aber gut vorstellen, weshalb es mir die Lust am Garn nicht genommen hat. Außerdem brauchte ich etwas, um den Schnitt mit “Sattelschulter” endlich einmal testen zu können.
Strickanleitung: Pullover Mandel von ankestrick

Garn: GEILSK Bomuld og Uld, Farbe 18

Nadelstärke 3

Größe XL angeschlagen, um M/L zu erreichen,
teilweise um die Spanne einer Größe über das XL hinaus erweitert, um meine Maße mit dünneren Garn zu erreichen

Mit kfb für eine “Raglan”- Schrägung konnte ich mich nicht anfreunden, deshalb mit M1L und M1R die Ärmelzunahmen gestrickt.

Änderungen:

  • Sleeve increase: 22 x  auf 64 Maschen
  • Zunahmen für den V- Ausschnitt: 17 x
  • Body increase: 7 x
  • Zunahme unter der Achsel: 16 Maschen ⇒ 81 Maschen für den Ärmel
  • Taillenabnahme: jede 22. Runde
  • Taillenzunahme: jede 24. Runde
  • erste Taillenrüsche nach 24 Runden, die weiteren nach jeweils 18 Runden
  • Ärmel: erste Abnahme nach 40 Runden, die weiteren jede 16. Runde auf 55 Maschen
  • Bündchen als nach innen genähtes Doppelbündchen

 

Ganz zufrieden bin ich mit der Passform von top down- Selbstgestricktem für mich noch nicht. Ich muss schon bei der Anfangseinteilung darauf achten, dass die Ärmel ausreichend Weite bekommen, ohne dass Vorder-/Rückenteil zu breit werden. Die Maschenzahl z.B. einteilen nach Vorder-/Rückenteil in Größe S/M, Ärmel in Größe L. Passe ich nur die Raglanlänge an, wird das Strickstück zu breit.

 

Neely

  • Garn: Malabrigo Socks, Farbe 853 Abril
  • Nadelstärke 2,00
  • Anleitung: Neely O‘Hara (modifziert)
  • 70 Maschen
  • Doppelbündchen über 15 Runden
  • Schaft über 8 x 8 Musterrunden
    • die Umschläge nicht gemacht, sondern in der Folgerunde an der Stelle den Querfaden hochgenommen und rechts bzw. links geneigt abgestrickt!
    • Wenig Loch gibt es, wenn man hier MR vor dem ssk strickt und ML nach dem kn2tog, siehe Neely PDF
    • letzte Runde vor Ferse, die Maschen der Umschläge zu berücksichtigen nicht vergessen! Ich brauche die Maschen nicht, deshalb zwei Maschen weniger für die Fersenwand → 33 Maschen
  • Ferse alsHerzchenferse
    • mit 30 Reihen Fersenwand in glatt rechts mit Beilaufgarn* über die komplette Ferse
    • 16 Maschen für Spickel, Spickelabnahme 1 x in der 4. Runde, folgend jede 2. Runde → 68 Maschen gesamt
  • beim Chart für den Oberfuß (34 Maschen) die erste und letzte Masche links gestrickt
  • Spitzenabnahme nach 80 Runden, jede 2. bis noch 8 Maschen je Nadel und jede Runde bis 4 Maschen je Nadel zurückbleiben, diese mit Maschenstich abketten

Neely-1

*Beilaufgarn!
Aus meinem vorherigen Strickleben (Anfang der 80er) kenne ich diese kleinen, gelben Kunststoffspulen, die immer im Sockengarn von Wolle- Rödel (siehe Foto) steckten, noch sehr gut. Leider gibt es die so in dieser Form nicht mehr.

Anstelle dessen gibt es nun kleine Pappkärtchen mit mageren 5 g Beilauf- und Stopfgarn (0,99 €) in einem begrenzten Farbsortiment extra zu kaufen. (lt. Angaben in diversen Strickforen braucht es für ein Paar Socken für Ferse und Spitze eineinhalb Kärtchen!) Ebenso gibt es bei Butinette ein nettes, zwar auch begrenztes Sortiment an Beilaufgarn als kleine Bobbels von 20 g (1,50 €).

StashabbauSommer-5

Mein Kärtchen hat für die Fersen komplett und Spitzen jede 2. Runde gerade knapp gereicht.

Ich denke, ich werde bei sehr weichem Sockengarn auf solch Möglichkeit zur Fersen- und Spitzenverstärkung öfter einmal zurückgreifen, denn alle anderen Varianten der verstärkten Fersen und Spitzen finde ich zu dick.
Bei einem anderen Sockenpaar, welches ich in Arbeit hatte, habe ich ein Bobbel von Butinette mit auf der Nadel. Gefällt mir im Strick wesentlich besser als das von Rödel! Da mir die Fersen der Neelys recht fest erscheinen, habe ich bei den Rampants den Faden nur jede 3. Reihe bei der Fersenwand und wieder jede 2. bei der Spitze mitgeführt. Gefällt mir besser!

 

 

 

Passender Link mit klasse Beschreibung und Fotos fürs rechts und links geneigtes Zunehmen: www.cats-and-hats.de

Schlicht und schön III

Garn: Cashsocks vom Wollkenschaf, Färbung “Fabian”

Nadelstärke: 2,25 Signature

  • 68 Maschen im Anschlag
  • Doppeltes Bündchen über 12 Runden
  • Schaft mit insgesamt 50 Runden ab Bündchen glatt rechts
    • je 2 Maschen nach jeweils 10 Runden abgenommen → 62 Maschen
  • Ferse als Herzchenferse
    • mit 30 Reihen Fersenwand,
    • Beilaufgarn (Butinette) in jeder 3. Reihe mitgeführt
    • über 32 Maschen,
    • Einteilung fürs Käppchen:
    • 16 Maschen für Spickel, Spickelabnahme 1x nach vier Runden und folgend jede 2. Runde →  64 Maschen
  • Spitzenabnahme nach 72 Runden begonnen, jede 2. bis noch 10 Maschen je Nadel und jede Runde bis 4 Maschen je Nadel zurückbleiben, diese mitMaschenstichabketten
    • Beilaufgarn jede 2. Runde mitgeführt

Cashsocks-1

 

Einstieg

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Monis Einstieg -1

Tja, da war ich doch am Wochenende zum Kletterkurs zur Verbesserung der Technik. Nicht nur, dass ich nun weiß, dass ich über den Winter viel zu wenig getan habe (Speckröllchen lassen grüßen), so weiß ich jetzt zumindest auch, wo meine Akutbaustelle in Sachen Beweglichkeit ist.

Monis Einstieg -2

Ja, ich gebe zu, das habe ich vorher schon gewusst, dass Hüfte/unterer Rücken zu unbeweglich sind. Sind doch bestimmte Yogaübungen mir noch nie sympathisch gewesen. Einiges funktioniert tatsächlich aufgrund der Körperstatik sowie Hebelkräfte durch Arm- und Beinlängen nicht so wie bei einem Kletteraffen, aber vieles ließe sich verbessern, würde ich die Hausaufgaben meines Physiotherapeuten gewissenhafter machen. Es ist nämlich so, dass man das am meisten üben müsste, was man am wenigsten mag.*

Heute finde ich in meinem Feedreader dann dieses tolle Video vor. Genau meine Baustelle! Sollte mir das etwas sagen? Wieder weniger Strickzeit!

 

 

* Ersetze ‘man’ durch ‘ich’!

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Rampant light

  • Garn: Malabrigo Socks, Farbe 120 Lotus
  • Nadelstärke 2,00
  • Anleitung: Rampant von Hunter Hammersen
    • Ich habe das Muster schon im Juni letzten Jahres gekauft, aber noch nicht gestrickt. Zwischenzeitlich ist das Muster nicht mehr erhältlich gewesen. Ein paar Tage nach meinem Anstrick stellte Hunter dann eine neu restaurierte Wiederveröffentlichung online. Es gibt sie also wieder.
  • 72 Maschen
  • Doppelbündchen über 12 Runden
  • 1 Runde rechts, dann mit Mustersatz “medium”  begonnen
    • für 72 statt 66 Maschen gesamt dann 3 statt 2 linke Maschen zwischen den Zöpfen

Bildschirmfoto 2015-03-20 um 17.01.06

  • Schaft über 65 Musterrunden (13 Verzopfungen)
    • Umschläge im Muster verschränkt abgestrickt (fürs kleinere Loch ;-) )
    • nach 30 Runden Abnahme von 2 Maschen für Schaftverengung rückseitig (2 links verschränkt zusammengestrickt, ein Zopf, 2 links zusammengestrickt)
    • drittletzte Runde vor Ferse erneut 2 Maschen zwischen den Oberfußverzopfungen abgenommen (2 links verschränkt zusammengestrickt, ein Zopf, 2 links zusammengestrickt)
  • Ferse als Herzchenferse
    • mit 30 Reihen Fersenwand in glatt rechts, aber mit Beilaufgarn*
    • über 33 Maschen
    • 35 Maschen verbleibend für den Oberfuß
    • 16 Maschen für Spickel, Spickelabnahme 1x nach vier Runden und folgend jede 2. Runde →  64 Maschen

Bis hier und ein bisschen weiter schaut es nett aus, ist aber nicht meins. Deshalb: RiA6Exp9T

Bis auf das Bündchen alles geribbelt! Neue Einteilung der Maschen. Ich mag die pfiffige Verzopfung, das ist mir nur einfach zu viel. Die Farben des Garns möchten auch lieber in glatt rechts wirken.

Bildschirmfoto 2015-03-22 um 12.30.32

  •  Schaft über 55 Runden (11 Verzopfungen)
  • Abnahme für “Schaftverengung”: 3 x zwei Maschen alle 15 Runden →  66 Maschen
  • Ferse als Herzchenferse
    • mit 30 Reihen Fersenwand in glatt rechts, aber mit Beilaufgarn* (Erklärung folgt im nächsten Projekt) in jeder 3. Reihe mitgestrickt
    • über 32 Maschen
    • 34 Maschen verbleibend für den Oberfuß
    • 16 Maschen für Spickel, Spickelabnahme 1x nach fünf Runden und folgend jede 3. Runde →  64 Maschen
  • Spitzenabnahme nach 80 Runden begonnen,
    • bei jeder 2. Runde bis noch 10 Maschen je Nadel und jede Runde bis 4 Maschen je Nadel zurückbleiben
    • Beilaufgarn jede 2. Runde mitgeführt