Sportliches

Je veux!

Wenn die Tage wieder länger werden, die Sonne mehr scheint, bekomme ich Sehnsucht nach Himmel, nach den Schweizer Bergen und besinne mich, wie lebensbejahend ein solch schöner Gedanke ist;

an meine liebe Bergfreundin

sowie an meinen Berg

 

Je Veux!

Schade, dass es die komplette Dokumentation, die dazu auf arte gesendet wurde, in keiner Mediathek mehr zu sehen gibt. Gefunden am 16.0.2017:

Zaz – Mont Blanc documentary and performance from Michel GUILLERM on Vimeo.

Ich finde die Aktion genial, finde so viel in diesem kurzem Video, ihre Musik mag ich zudem sehr gern. Schlichtweg, es passt zu mir.
Allein dieses Cello den Berg hochzubringen und dann dort oben bei fast 5000 Metern noch Stimme und Atem zu haben, um zu singen… Toll! – Dem Himmel so nah. Lebensbejahend eben.

„Man kann nicht bergauf kommen, ohne bergan zu gehen. Und obwohl Steigen beschwerlich ist, so kommt man doch dem Gipfel immer näher, und mit jedem Schritt wird die Aussicht umher freier und schöner! Und oben ist oben!“
Matthias Claudius
Vor etwas längerem dazu gefunden:

Der Flieger steigt, die Tränen fallen

Warum wird man im Flugzeug von Gefühlen überwältigt?

Mir geht es tatsächlich so wie in dem Artikel beschrieben. Wobei ich keine Angst um meine eigene Person habe. Es sind einfach diese vielen Gefühle und Eindrücke, die sich ballen und entladen. Es ist so schön dort oben.

  • Ob die Alpen von oben, London von oben, oder einfach nur über den Wolken. Ich kann das auch.
  • Ob im Auto allein. Da sowieso, da mich da viele schöne Gedanken an die Vergangenheit einholen. Gedanken an die alltäglichen gemeinsamen Fahrten zur Schule, Arbeit, besondere Urlaubsreisen und -erlebnisse.
  • Ob beim Laufen. Da wiederum ist es so intensiv, dass ich aufgrund der Verknüpfung mit unserem Schicksalstag erst jetzt nach fast vier Jahren ab und an mal Kraft habe, dass überhaupt durchzustehen und wirklich zu genießen. Mit iPod läuft es jedenfalls schon mal besser.

Je Veux!

Ab und an ist es nötig, sich dieses wieder bewusster in seine Gedanken zu holen. Immer wieder aufs Neue. Für dieses schöne intensiv warme Gefühl.

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Einen Tag nach Veröffentlichung: Der kleine Yogi im Facebook

Ich liebe diesen kleinen Kerl und es passt so unheimlich oft!

© Der kleine Yogi

Von Zwergen, Lichtmeditation und Winterstimmung

Yoga, Ende November. Die letzte Einheit von diesem Kurs. Der nächste beginnt Anfang Februar. An dem jeweils letzten Termin vor Weihnachten macht Annemarie, meine 81- jährige, sehr erfahrene, fitte Yogalehrerin, unter anderem gerne eine Lichtmeditation. Im letzten Jahr hat das bei mir überhaupt nicht funktioniert. Dieses Mal kommt mir prompt bei der Ankündigung gleich der Gedanke „Nicht wieder an Rührei* (Erklärung siehe unten) denken, Moni!“

Mittlerweile ein bisschen mehr zur Lichtmeditation gelesen, gelingt es mir tatsächlich, die Reflexionen vom Lichtstrahl der Kerze mit dem Auge einzufangen, anstatt dass mich das Licht einfach nur blendet. Dieses Licht sollen wir nun mit in unser Inneres nehmen und uns ein Plätzchen zum Verweilen suchen. Dies kann die Herzgegend sein, oder das fünfte Auge… jeder wie er mag.

Mir kommt spontan die Idee (damit das überhaupt eine Chance hat, bei mir zu funktionieren), dass mich ein Zwerg mit einer Laterne auf dem Weg begleitet. Wie schaut der Zwerg aus? Ganz klare Vorstellung- wie ein Wiggle, eine Figur einer unserer ersten Computerspiele- CDs.

Und während ich noch in meinem Berg mit meinem Zwerg unterwegs bin, sind die anderen schon angekommen, haben geruht und kehren zurück. Och, macht nichts… ich bin halt (noch) nicht angekommen. Ist im realen Leben ja genauso! Ich brauche noch eine Hand, die mich begleitet, bin immer noch auf der Suche, bin am Herumirren in meinem Innersten und komme nicht zur Ruhe.
Aber immerhin, das Rührei kam mir nicht in den Kopf, die Gedanken sind nicht in unangehme Zonen geschweift, dafür habe ich nun einen Wiggle- Zwerg mit Laterne im Sinn. Kein Ohrwurm, kein Mann im Ohr, sondern einen Zwerg bei mir . 😉

Bei der Heimfahrt erzähle ich Christina, Frau Nachbarin und Freundin und Mityogi, davon. Ideal, um sie auf andere, gerade ganz dringend nötige Gedanken zu bringen. Sie berichtet mir, dass sie zum Thema Meditation gelesen hat, dass es tatsächlich empfohlen wird, es mit einer „Begleitung“ auszuprobieren.

Beim Aussteigen aus dem Auto lasse ich natürlich meinen Wiggle zuerst hinaus, damit er nicht im kalten Auto übernachten muss! 😀

Zurzeit, wir stecken ja gerade mitten in der Vorweihnachtszeit, bleibt mein Wiggle meist faul. An Stelle seiner haben sich schöne Erinnerungen an die Zeit, wo wir unseren Jungs noch viel vorgelesen haben, eingeschlichen. In der Vorweihnachts- und Winterjahreszeit war Astrid Lindgrens Tomte Tummetott sehr beliebt, insbesondere Tomte und der Fuchs.

Schon gemerkt? Ich mag außer Stricken und Yoga noch gerne:

  • Bücher
  • Lesen
  • Astrid Lindgren
  • Füchse (es gibt aktuell ein neues Fuchsbuch auf meiner Wunschliste!)
  • Engel, Wichtel, Zwerge, Elfen
  • manchmal Rührei

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*Es passiert mir oft, dass ich bei Entspannungsübungen, die einfach nicht zu mir passen wollen, entweder erst recht richtig kribbelig werde oder aber mich langweile. Während solch einer Langeweilephase ist mir Wochen vorher ganz urplötzlich der Appetit auf Rührei gekommen. Dieser Gedanke ging mir während der weiteren Yogastunde partout nicht aus dem Kopf. Da das an einem Tag passierte, an dem ich emotional sehr aufgewühlt war, hat dieser Gedanke mir ein Schmunzeln gezaubert. Dieses am nächsten Tag meinem Physiotherapeuten erzählt, muss dieser sich das wohl gut gemerkt haben, denn Tage später, als ich ziemlich abgespannt war, bekam ich am Ende der Einheit folgende Worte mit auf dem Weg: „Mach‘ Dir ’nen Rührei!“  😉

Motivationspapier

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So habe ich als Rückkehrerin mit zwanzig Jahre älteren Knochen als zu meinem Yoga- Anfängen bisher den Sonnengruß immer mit dem Waldsonnengruß ersetzt.  Hier ein weiterer netter Link  dazu.

Zu groß der Frust, die Beine nicht unter dem Körper durchgepfriemelt zu bekommen. Diese Disharmonie in meiner Bewegungsabfolge, nein, das geht so gar nicht.

Heute bin ich bei Diana-Yoga.de auf diese Tipps gestoßen, ich zitiere:

1. Klappt es mal und mal nicht?
Manchmal liegt es daran, dass man nach einer Weile anfängt etwas zu schludern. Die Kraft oder die Lust lässt nach. Höre dann lieber auf und mach später nach einer Pause mit neuer Energie weiter oder am nächsten Tag.

2. Versuche doch mal ganz ganz langsam und bewusst zu üben.
Sobald Du feststellst, wo der Knackpunkt liegt, beobachte, was in diesem Moment anders ist? Hast Du Mula Bandha und vor allem Uddiyana Bandha aktiviert? Ziehst Du nämlich den Bauchnabel zur Wirbelsäule erhältst Du eine Extraportion Raum zwischen Körper und Matte, so schleift Dein Fuß nicht über die Matte.

3. Jeder Millimeter zählt
Sind Deine Arme richtig gestreckt? Drückst Du Dich mit den Händen genug ab? Wie stark ziehst Du Dein Knie in Richtung Brustkorb? Je höher Du es ziehst, desto weiter schwebt Dein Fuß über der Matte. Wenn Du das beherzigst, hast Du wieder wertvolle Millimeter gewonnen, die es Dir leichter machen.

4. Üben, üben und üben
Je öfter Du diese Schrittfolge übst, desto leichter wird sie Dir fallen

Ich habe das für mich als Motivations- Papier nun hier hineinkopiert und das PDF vom Newsletter ausgedruckt. Allein das Kopieren und Drucken wird nicht helfen, aber irgendwann…

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