Tipps und Links

Cardigan: Wollmeise flirtet auf der Zauberwiese mit einem Yak

Anleitung:

 Pomona von Astrid Müller 

 

Garn:
  • Wollmeise Lace, Farbe QED
  • Zauberwiese Lace Seide/Yak ungefärbt

Maschenprobe: 10x10cm = 36 Reihen, 26 Maschen

  • Norwegischer Anschlag mit errechneten 176 Maschen + 20 Maschen mehr, da ich die erste Zunahmereihe modifiziere.
    Warum? Ich mag lieber festere Bündchen und brauche hier mehr Maschen, die aber, wenn ich mich strikt nach dem Prinzip der Anleitung richten würde, später zu viel wären und das Strickstück zu groß werden ließen
  • 14 Reihen Bündchen in 2re/2li, dabei Knopfloch nach 8 Reihen mit doppelten Umschlag
  • letzte Reihe vom Bündchen Wechsel auf Nadelstärke 3
  • erste Zunahmerunde modifiziert: verteilt 18 Maschen durch Zunahmen nur auf ca. jeder zweiten statt auf jeder „Rechtsrippe“ (alle acht Maschen statt vier)
  • Weiter nach Anleitung mit verkürzten Reihen
  • Maschenanzahl vor Raglaneinteilung nach zweiter Zunahmereihe: 230+22
  • Raglaneinteilung:
    • 40 Maschen je Vorderteil, ohne Knopfleiste gezählt
    • 1/19/46/19/1 Maschen Rückenteil,
    • 32 Maschen je Ärmel
  • 5 Maschen Abstand zwischen den Blättern
  • Knopflöcher jede 30. Reihe, bei Nadelstärke 3 mit einfachem Umschlag
  • Ärmelabtrennung nach 24 cm Raglanlinie bei 96 erreichten Maschen für die Ärmel
  • 9 Unterarmmaschen mit falscher Nahtmasche für den Body,
  • 87 Maschen je Vorderteil, 158 Maschen Rücken
  • A-Linien-Zunahmen 4x alle 16 Reihen
  • ca. 38 cm von Achsel bis Bündchen
  • jede 11. Masche als kfb- Zunahmen fürs Bündchen
  • Bündchen über 24 Runden mit Nadelstärke 2,4 mm
  • einfach elastisch abgekettet

 

  • Ärmel mit 9 Unterarmmaschen, gleich auf 7 reduziert, insgesamt 102 Maschen
    • eine Runde rechts, dann die Runde li fürs Blättermuster
    • wieder 5 Maschen Abstand zwischen den Blättern
    • Ärmelabnahmen gleich nach den Blättern, dann 6x jede 8. Runde, weiter jede 6. Runde
    • 60 Maschen fürs Bündchen
    • Bündchen über 24 Runden
    • einfach elastisch

 

Klappbündchenvermeidung!

…Um das zu verhindern, gibt es eine sehr einfache Lösung: Die letzte Bündchenreihe, in der ja noch im Rippenmuster gestrickt wird, muss bereits mit der dickeren Nadel gestrickt werden. Dann sind die Schlaufen, die danach die erste Rechtsreihe bilden, genau so groß wie später die Maschen weiter oben, bilden keine engere Rechtsreihe mehr und haben auch keine Veranlassung, hochzuklappen….

top down muss natürlich umgekehrt gearbeitet werden: mit den dickeren Nadeln noch die erste Bündchenreihe stricken, dann Nadelwechsel auf die dünneren Nadeln.

 

 

 

Socken: Winterdickerchen im Sommer

Für Cathrin

 

 

Garn: Zealana COZI

Anleitung:  Zlonk 

 

Nadelstärke 2,25

Maschenprobe: 26 Maschen auf 10 cm

 

 

Toe up- Socken mit Hybridferse

  • Spitzenbeginn mit 2 x 12 Maschen, gleich in erster Runde Zunahmen, weitere Zunahmen KLL und KRL jede 2. Runde bis 40 Maschen erreicht sind, dann jede 3. Runde bis 60 Maschen erreicht
  • Oberfuß 30 Maschen, Sohle 30 Maschen
  • Spickelbeginn mit Runde 3, 4. blauer Blockstreifen 
  • Spickelzunahmen :
  • Spickelbeginn nach ca. 15,5 cm mit KLL und KLR statt aus dem Querfaden (In jeder 2. Runde wird vor der letzten Masche auf Nadel 1 eine KLL statt einer verschränkte Zunahme aus dem QF gearbeitet, nach der ersten Masche auf Nadel 4 eine KLR statt unverschränkte Zunahme)
  • 7 Maschen für Spickel
  • Ferse:
    Hybridferse über 30 Maschen mit 10 Doppelmaschen, Fersenwand über 30 Maschen und 14 Reihen
  • Je eine Zunahme an den Lochstellen beim Übergang von Fersenkäppchen auf Schaft
  • Schaft mit 62 Maschen gestrickt, eine Runde vor Bündchen 2 Zunahmen
  • Abschlussbündchen:
    12 Runden mit Nadelstärke 2, italienisch abgekettet

 

 

Zum Garn: Ich war neugierig, wie sich Garn mit Possumfasern anfasst bzw. ob es wirklich so wärmt. Für den, dem die Problematik mit Possums in Neuseeland nicht bekannt ist, habe ich im Anhang ein paar Links zugefügt.

Ich stehe dem trotzdem weiterhin skeptisch gegenüber, weshalb ich das Garn nur für ganz besondere Verwendungszwecke planen werde. Da das ideale Gummistiefel etc.-Winterwarm- Socken sind, werde ich die hier verschenken, denn mir sind die schlichtweg zu warm. ☺️ Meine Kollegin hat Stall, Pferde und Hund. Die kann solch immer gut gebrauchen.

Ich werde für mich von der Restmenge Stiefelstulpen stricken.

 

 

Links:

https://www.feldwelt.com/fuchskusu-possum/possumwolle-name-und-herkunft/

http://www.kritische-naturgeschichte.de/Seiten/Naturerbe/Naturschutz-in-Neuseeland.html

https://www.nzz.ch/panorama/weshalb-die-neuseelaendische-regierung-28-millionen-dollar-fuer-das-toeten-von-raubtieren-ausgibt-ld.1429557

https://www.outfox-world.de/news/neuseeland-will-nagern-an-den-kragen.html

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article106268712/Beuteltierplage-heizt-Neuseelands-Pelzindustrie-an.html

https://www.noblewilde.co.nz/de/story/possum-merino/

 

 

 

Knopflöcher

Da meine Papilio- Jacke Knöpfe bekommen soll und ich um Knopflochblenden bisher einen großen Bogen gemacht habe, braucht es erst einmal Input zum Thema.

Beginnen wir doch mal mit der Frage:

Warum müssen Damen und Herren unterschiedlich knöpfen?

Wissen vor acht betont den schnellen Zugriff zum Schwert beim Kampf im Mittelalter.

Und weil die Frauen sich um den Herd kümmerten, mussten die Männer raus und sich den vielen Bedrohungen außerhalb der Burg stellen. Es war gut, wenn mann ohne Hindernisse ans Schwert kam und das schnell, ohne an der Knopfleiste hängen zu bleiben. Da auch damals der typische Ritter meistens Rechtshänder war, befanden sich die Knöpfe einfach rechts.
Die Dame von Welt dazu konnte mit den linken Knöpfen wortlos sagen: Seht her – Knöpfe links – ich habe Geld für eine eigene Zofe. Knöpfe als Statussymbol.

Einen netten Artikel zur Theorie der Dame von Welt habe ich bei marquise.de gefunden. Vielleicht also doch nur eine rechts-links-Unterscheidung als Folge der allmählichen Angleichung von Frauen- und Männermode und der daraus folgenden Notwendigkeit, ein quasi unmißverständliches Unterscheidungsmerkmal zu haben?

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Jetzt aber ran an die Knöpkes!

  • „rebecca, mein Strickmagazin“ schreibt als Tipp zum einfachen Knopfloch:

Werden die Blenden 2 Maschen rechts, 2 Maschen Links im Wechsel gestrickt, dann werden die Knopflöcher am schönsten und unauffälligsten, wenn sie über den 2 linken Maschen gearbeitet werden. Arbeiten Sie wie folgt: In einer Hinreihe die 2. rechte Masche rechts abheben, die 1. linke Maschen rechts stricken und die abgehobene Masche überziehen. Dann 1 oder 2 Umschläge arbeiten und die folgenden 2 Maschen rechts zusammenstricken. In der folgenden Reihe aus einem Umschlag 1 Masche rechts und 1 Masche rechts verschränkt herausstricken oder den 1. Umschlag rechts, den 2. rechts verschränkt abstricken. Das Knopfloch mit 1 Umschlag bleibt dabei fester als das Knopfloch mit 2 Umschlägen. Wird das Knopfloch bei einer 1 Masche rechts, 1 Masche links gestrickten Blende nur über eine Masche gearbeitet, arbeiten Sie entweder von vor einer linken Masche einen Umschlag und stricken dann 2 Maschen rechts zusammen oder Sie heben die rechte Masche ab, stricken die folgende linke Masche rechts, ziehen die abgehobene Masche über die gestrickte und arbeiten danach einen Umschlag.

  • Ein bisschen ausführlichere Tipps für einfache Knopflöcher über einer bzw. mehreren Maschen beim Schweizer Stübli
  • Stephanie schreibt hier zu ihrer Methode Knopflöcher anzugehen. zB folgender Tipp:

Haben Sie eine 2/2 Blende gestrickt, dann empfiehlt es sich das Knopfloch über eine gerade Maschenzahl zu arbeiten. Sie sollten nach folgender Einteilung vorgehen:
Ist Ihr Knopfloch 2 Maschen weit, so stricken Sie es über zwei rechte Maschen. Haben Sie jedoch eine Knopflochbreite über 4 Maschen errechnet, sollten Sie die Maschen über 1 M links, 2 M rechts und 1 M links arbeiten, denn auf diese Weise passt sich das Knopfloch perfekt dem Maschenverlauf an.

  • Jeshknits hat eine tolles Tutorial zum vertikalem Knopfloch (englisch, aber gut verständlich)
  • Link (englisch) zum Schlagwort „improved eyelet buttonhole“
  • Links zum Schlagwort „tulip buttonhole“:

Knitting Daily- Video Tulip Buttonhole with Eunnny Jang

nochmal bei techknitting in Schrift und Bild erklärt (englisch); techknitting hat einiges mehr zum Thema Knopf, beginnend mit Part 1

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Bei all den guten Tipps liegt meine Priorität der Suche jedoch bei dem Problem, dass ich doppelte Blenden stricken möchte. Dazu gab es nicht so viel Info.

  • Anna Zilboorg’s Perfect Buttonholes für doppelte Blende
  • Dazu gibt es ein Tutorial als Kaufvideo, welches mir in der Fair Isle- Ravelry- Gruppe empfohlen worden ist
  • Dann noch eine Empfehlung: „The Magic Buttonhole von Lucy Neatby: a straightforward sewn buttonhole for a double layer Stocking Stitch (Stockinette) band, involving no cutting of the main yarn“

Mal schauen, auf was ich mich von letzterem nun einlasse. Ich bin noch ziemlich unentschlossen und tendiere zum Learning by Doing!

Trotzdem, es hat schon einmal Spaß gemacht, all die Infos zusammenzutragen.

 

 

 

 

 

 

 

Socken: Zauberknochen

wieso lese ich eigentlich immer Zauberknochen???

 

Garn: Wollkenschaf Cashsocks

Anleitung: ZauberKnoten von Ingrid Hiddessen

 

als Toe up mit Modifikation

  • statt der 3 Runden 4 Runden zwischen den Zöpfen
    Anmerkung: Blöd gedacht! So hatte ich eine unnötige Schwierigkeit drin, denn ich musste in der Fersenwand die Verzopfung auch mal auf der Rückseite stricken¹; besser sind 5 Runden, 7 Runden…
  • Zopfbeginn erst nach 2 Runden ohne Verzopfung
  • Zauberknoten Einteilung fürs Toe up

¹das ist so wie: Frauen und rückwärts fahren! 😉


Mehr Cartoons auf stumpp.cc

 

Nadelstärke 2,25

Toe up- Socken nach bewährter Anleitung

  • Spitzenbeginn mit 2 x 12 Maschen, gleich in erster Runde Zunahme durch kfb, weitere Zunahmen KLL und KRL jede 2. Runde bis 66 Maschen erreicht sind, Oberfuß 34 Maschen, Sohle 32 Maschen
  • Spickelbeginn nach ca. 13,5 cm
  • 14 Maschen für Spickel
  • Spickelzunahmen :
    In jeder 2. Runde
  • Fersenkäppchen:
    über 32 Maschen mit 8 Doppelmaschen, 28 Reihen Fersenwand
  • Schaft:
    Zunahmen für die dicken Waderln 3 x 2 Maschen in der letzten Runde von der Verzopfung; ins Muster eingepasst bei den linken Maschen neben dem Mittelzopf
  • Abschlussbündchen:
    16 Runden mit Nadelstärke 2, italienisch abgekettet²

²dazu die Maschen in der letzten Runde durch Verkreuzen so „sortiert“, dass sie auf 1re/1li liegen

Zauberknoten-1

 

 

Beim Übergang von Fersenkäppchen auf Schaft gibt es ja oftmals diese bösen kleinen Löcher. Meist habe ich es damit gelöst, dass ich so, wie es Martina Behm bei ihren Knotzos beschreibt, die Maschen verkreuzt habe. Im Musterverlauf der Talium- Socken wird nicht in echt verkreuzt, sondern etwas vereinfacht wie folgend gestrickt:

1/1 RC
Knit two stitches together, leaving both stitches on the left
needle, knit into the first stitch on the left needle then slip both
stitches off the needle.
1/1 LC
Knit into the back of the second stitch on the left needle,
leaving the stitch on the needle. Knit the first two stitches
together through the back loops and slip the stitches off the left
needle.

Noch einfacher als Verkreuzen und auch eine ideale Lösung gegen die bösen Löcher! Gebe ich als Tipp hier mal weiter. 😉

 

Und so geht’s, wenn italienisch abgekettet wird bei regulärem 2 re/2li- Bündchen:

 

oder so dann, wenn wie bei obigen Socken umsortiert werden soll:

Italienisch abketten (2 Maschen rechts, 2 Maschen links)

Aus 2 M rechts, 2 M links muss zunächst 1 M rechts, 1 M links gemacht werden. Man beginnt bei 2 M li: * 1 M li stricken, die übernächste M von vorn rechts abstricken und auf der Nadel liegen lassen. Die davorliegende linke M links stricken und zwei M von der Nadel gleiten lassen. 1 M rechts stricken. Ab * stets wiederholen. Von nun an wie beim italienischen Abketten von 1 M rechts, 1 M links weiterarbeiten.

 

 

 

 

Weste: Ein Gesellenstück

 

  • Anleitung: Trellis Waistcoat
  • Holst Garn Noble Farbe Berry
    Amitola von Louisa Harding, Fb. 106
  • Nadelstärke 3
  • Beginn mit 259 Maschen (Größe L um in etwa M zu erreichen)
  • Sternenfolge: 2x groß, 1x klein, 2x groß, 1x klein, 2x groß
  • Taillenabnahme erst nach zwei „großen“ Sternen
  • Taillenzunahme entgegen der Anleitung 4 mal statt nur 2x
  • Ärmelteilung nach 5 Sternen
  • Beginn der  Ausschnitts nach 2. kleinen Stern (Stern 6), Abnahmen jedoch 10x statt 8x
  • Sandwich- Bündchen mit Nadelstärke 2,5 (Abketthäkelnadel 3,5 bzw. 3) 4 Maschen auf 5 Reihen
    • ca. 170 Maschen pro Ärmelloch
    • ca. 140 Maschen pro Seitenblende
  • Wollverbrauch 220 g

 

Beidhändig Fair Isle Stricken (= je ein Faden über den linken und einen über den rechten Zeigefinger laufen lassen!)
Ich habe es immer wieder probiert, aber mit Nadelspiel für Socken?
Und wieder probiert. Wird nichts. So habe ich es gelassen. Im Laufe dieses Projektes hat es mich aber gewurmt, dass es sich nicht sooo gleichmäßig stricken ließ, wie ich mir das gedacht hatte. Es also doch noch einmal mit dem Beidhändigen probieren? Es gibt schließlich ein schönes Video von Ingrid im Netz, wo sie das sogar mit Nadelspiel kann. An einem ruhigen Abend war es dann so weit, es hat mich gepackt und es hat geklappt. Ist ein irrsinniges Gefühl, wenn der rechte Zeigefinger plötzlich tut, was der Kopf befiehlt. Das Maschenbild wird wirklich schöner. Ich bin zufrieden mit mir. Schade nur, dass das merkwürdige Gebilde mit den vier Steeks nun fast fertig ist. Vor lauter Freude schreibe ich vom Beidhändigen, so im Nachsatz als p.s., einer lieben Strickfreundin und bekomme dann diese Antwort:

moni, jetzt hast du mehr fäden in der hand, ist das nicht wundervoll?
du kannst mit mehreren farben gleichzeitig jonglieren 😉
fair isle wird dir gut tun!
Argh, nee,
das geht mir beim Lesen ihrer Antwort erst auf! Im Nachsatz noch hingeschrieben (P.S.), weil ich mich so gefreut habe, kann es tatsächlich sein, dass mein Kopf jetzt wieder in der Lage ist, zwei „Fäden“ gleichzeitig in der Hand zu steuern.

Abhäkeln oder Nähen mit der Maschine?
Ich habe mich fürs Häkeln entschieden. Häkeln finde ich zwar fürchterlich, aber nähen ist mir noch verhasster.

Die Designerin der Weste hat in ihrem Blog einiges dazu geschrieben, wie sie näht. Zu finden hier

In Sachen Fair Isle schaue ich gerne auf die Seiten von Kate Davies: Das Abhäkeln hier und das Bündchen als „Sandwich“ zu arbeiten hier

Prima erklärt ist das Steeken auch auf der Seite von Tincanknits

und noch aktueller hat ysolda etwas dazu geschrieben.

Und schlussendlich gibt es natürlich allerhand Videos. Ich habe nicht die Geduld mir Videos anzuschauen, daher von mir nur wenig Tipps in diese Richtung.

Und schlussschlussendlich gibt es noch eine nette Ravelry- Gruppe „Das tapfere Schneiderlein – die deutschsprachige Gruppe für Vielfarbstricken“, wo es Hilfe, Tipps und Zuspruch gibt!

 

 

Lernziel mehr als nur erreicht!

  • Ich kann nun die beidhändige Fadenführung
  • Weiß, dass ich beim nächsten Mal beim Steeken durchaus fester abhäkeln kann
  • Weiß um das Steeken selbst und dessen spannenden Ablauf
  • und kann noch ordentlichere Sandwich- Blenden stricken, da ich diesen tollen Tipp

Meine persönliche Variante ist nur, dass ich nicht nachträglich die Nadel durch die Schlingen der Rückseite schiebe, sondern eine Rundstricknadel mit kleiner Nadelstärke hinter die Arbeit lege und vor jedem Durchziehen des Fadens auf die Vorderseite, diese Nadel dann einmal umschlinge. Damit sind alle Maschen in einem Durchgang aufgenommen und ich stricke das Sandwich dann mit der “richtigen” Nadelstäke komplett in Runde, spart nähen und sieht ordentlich aus.

beherzt habe!

 

Knöpfe mochte ich keine dran haben. Eine Koumpounophobie habe ich nicht, ich sehe sie eher als schickes Deko! 😉 Mache meine Cardigans etc. eh nie zu. Ich habe ja meine Holznadel, falls ich sie wirklich zu haben möchte.
Alternativ denke ich an sichtbare schicke, aber dezente Haken und Ösen nur im oberen Bereich. Wenn da jemand zufällig eine Idee hat? Ich habe schon mal gegoogelt, aber das rechte noch nicht gefunden. Die meisten (Trachten)-Schließen sind zu groß. Kommt Zeit, kommt Schließe.

 

Weste fertig-1

 

 

Socken: Die blauen Feinen und der italienische Anfang

 

Socken-3

„italienisch anschlagen“- links: noch mit Hilfsfaden, rechts: fertig

Italienisch Anschlagen ist mir viel leichter gefallen als das Abketten. Auch hierfür gibt es allerhand Varianten mit und ohne Hilfsfaden. Klar, ich habe auch wieder einige Links gesammelt, aber nach dem netten Austausch übers „Italienische“, habe ich als Erstes den Vorschlag mit dem Hilfsfaden befolgt.

  • Holst Highland, marine
  • Nadelstärke 2 bzw. für das Bündchen 1,5
  • Anleitung: frei nach Farfalle Socks, fürs italienische Anschlagen Tummelum- Mütze
  • Bündchen
    • Anschlag mit 72 Maschen, Italienisch mit Hilfsfaden!
      • auf Anhieb geklappt dank der Anleitung von Susanne und dem netten Austausch mit Mitmeisinnen
    • Einleitungsreihen mit 2er Nadeln, dann auf 1,5er Nadelstärke
    • über 20 Runden 1re/1li- Bündchen
    • Weiter mit Nadelstärke 2,0
    • 8 Runden rechts, dann Muster, 8 Runden rechts nach letztem Zopf
    • Verzopfen ohne Hilfsnadel
    • Nudeln“ (Chart, veränderte Anzahl an Runden):
      • Farfalle modifiziert
      • Fersenwand über 32 Maschen und 16 Reihen (2 x 2 M auf die Oberfußnadeln nehmen)
      • Hybridferse mit der Einteilung 8/16/8 und Doppelmaschen
      • je 8 (+2) Spickelmaschen (je 2 M von der Oberfußnadel zurück)
      • Abnahme für Spickel: jede 2. Runde bis 64 Maschen gesamt erreicht
      • Fußteil glatt rechts
      • Spitzenabnahmen: jede 2. Runde bis noch 10 Maschen je Nadel, dann jede Runde bis noch je 5 Maschen pro Nadel

      „Italian Cast On“:

      • interessante Videos von Wollefein
        • mit Hilfsfaden:
        • ohne Hilfsfaden:
        • Invisible:
      • Wickelmethode ohne Hilfsfaden

italienisches Abketten

 

  • Hier ein Link von wollywonder zum einfachen Abnähen

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  • Links zum italienischen Abketten mit Patentreihen:
    • von simply kreativ
    • von Lana Grossa italienisches Abketten
      mit dem Hinweis, wie das nötige Schlauchpatentmuster für die “Einleitung” in Runden gestrickt wird (da habe ich jedes Mal Probleme im Umdenken!) Wobei ich erst bei dieser Recherche gelernt habe, dass Schlauchpatent etwas anderes ist, als das bekannte Halb- bzw. Vollpatent mit Umschlag
    • von new stitch a day mit Video

 

  • ein weiteres Video

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  • und noch ein Video von Wollefein ohne Vorbereitungsreihen:

 

 

Im Buch „Anschlagen und Abketten“ sind einige Methoden gut bebildert erklärt, leider nicht das „italienische“. Trotzdem, ein nettes, kleines Buch für den Strickkorb, was ich gern empfehlen mag.

 

 

Tja, und dann ist mir folgendes passiert! Ich zitiere hierzu mal aus der Wollmeisengruppe, wo ich das Thema „Italienisch Abketten“ zur Diskussion gestellt habe. (Post # 14470 bis # 14523)

Nun habe ich gerade das Handicap gehabt, dass ich, zudem das ich dunkelblau stricke, doch wohl einen Fehler gemacht habe.
Ich habe nach dieser Beschreibung die Vorbereitungsreihen in Runden gestrickt

„Stricken Sie in der ersten Runde die rechten Maschen rechts und heben Sie die linken Maschen links ab, der Faden liegt dabei vor der Arbeit. In der zweiten Runde stricken Sie die linken Maschen links und heben die rechten Maschen rechts ab, der Faden liegt nun hinter der Arbeit.“

(Zitat aus obig verlinkten Lana Grossa Stricktipp)

und natürlich prompt nicht das hier fett gedruckte realisiert und habe die Maschen abgehoben ohne sie zu verändern. War für mich nicht auffällig, da alle nach den zwei Runden brav in Reih und Glied standen. Rechts abheben bedeutet aber eigentlich, dass wie zum Rechtsstricken eingestochen wird.
Es kann sein, dass ich dadurch beim Abketten diese Maschen verdreht habe.
Nun weiß ich aber gar nicht, ob das wirklich falsch war. Bin gerade ein bisschen hirnwirr von dem vielen logisch Denken und sehe nur noch Maschenbeinchen vor meinen Augen kreiseln. Das Umdenken von Reihen auf Runden ist mir nicht so geläufig.
Steckt da mein Fehler?

Im Video von Elizza ist ab Minute ca. 6xx zu sehen, dass sie tatsächlich rechts abhebt!

 

 

Einen Tipp, um die abzunähenden Maschen besser zu erkennen, gab es zudem im Forum:

Für die Vorbereitung zum italienischen Abketten muß man ein paar Reihen “Schlauchpatent” stricken. Versuch doch einfach mal mit wenigen Maschen und zwei Nadeln nach dieser Anletung “rechts und links abheben” ein paar reihen zu stricken. Am Ende hast du einen Schlauch – rund gestrickt. Gestrickt wird jede 2. M re, die andere wird links abgehoben (einstechen wie zum links stricken Faden vor der M) wenden und das gleiche Spiel wiederholen. Das ganze wird mit Kontrastgarn gemacht und vor dem Abnähen die beiden Hälften nach außen geklappt (du hast ja eine doppelte Lage glattre-Gestrick). Du siehst dann ganz deutlich die Maschen, die abgenäht werden müssen. Dann laufen dir keine Maschen und du brauchst dich nicht mit Stricknadeln zu quälen. Du kannst es aber als Abschluß an einem Strumpf nicht in Runden stricken, sondern du mußt dein Gestrick wenden und auf der Rückseite zurückstricken. Ich gebe zu, das ist schwer zu verstehen, wenn du es noch nie gesehen hast. Wenn du aber das mal versuchst, wird es einsichtig.

Also ein paar Hilfsreihen im Kontrastgarn, die später wieder aufgetrennt werden.

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Ich werde nicht darum herumkommen! Ich werde mal eine Musterprobe mit hellem, dicken Garn stricken müssen! Aus Zeitmangel erst einmal:

 

Italienisch Anschlagen kommt dann als nächstes dran!  :-))) Die tollen Tipps dazu gab es ja schon in der obig erwähnten Diskussion!

Herzlichen Dank nochmals an alle, die dazu beigetragen haben!